Die Kürzung der Solarförderung durch die Bundesregierung, Lieblingskind von Wirtschaftsminister Brüderle, zeigt die ersten Auswirkungen. In Brüderles Heimatstadt Mainz hat Schott Solar bekannt gegeben, dass sie ihre Solar-Produktion nach China verlagern werden. Begründung: Die drastische Kürzung der Solarförderung durch die Bundesregierung.

Die Lichter werden natürlich nicht ausgehen, schließlich sollen die vier Energieriesen in Deutschland ihre Atomkraftwerke länger betreiben dürfen. Wegen dieser Politik liefert er sich inzwischen einen zermürbenden Kampf mit Gregor Gysi und Guido Westerwelle. Ziel: Der unbeliebteste Politiker Deutschlands.


Jeder relevante Bundespolitiker bekam in der Vergangenheit durch die Medien seinen eigenen Spitznamen. Legendär sind Birne (Kohl) und Genschman (Genscher), erniedrigend ist Problembär (Beck), sadistisch klingt blondes Fallbeil (Stoiber). In der Regel qualifiziert man sich für einen Spitznamen durch bestimmte Politikgestaltung oder Körperform (Kohl, Genscher, Stoiber). Beck bekam den Problembären angezogen, für seine tapsige und unbeholfene Art sich in Berlin zu bewegen.

Mit seiner bisherigen Amtsführung hat sich Wirtschaftsminister Brüderle definitiv einen eigenen Spitznamen verdient. Nicht mal 100 Tage benötigte er, bis so ziemlich niemand mehr ihn wirklich für voll nimmt. Da ich in der Presse aber nicht viele entsprechende Namen gefunden habe, suchen wir nun selbst. Mein Aufruf über Twitter brachte einige vielversprechende Vorschläge, über die ihr hier abstimmen könnt.


Übrigens, ich mache mir natürlich keinen der Vorschläge zu eigen. Die Abstimmung ist purer Service, keine Wertung.

Falls ihr eigene Vorschläge habt, könnt ihr sie in den Kommentaren posten.

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